Die Chladni-Klangfiguren sind nach dem deutschen Wissenschaftler Ernst Florens Friedrich Chladni (1756–1827) benannt. Chladni regte die Eigenschwingungen von dünnen, mit Sand bedeckten Metallplatten an, indem er sie mit einem Geigenbogen anstrich. Der Sand wird von den schwingenden Regionen der Platte weggeschleudert und sammelt sich an den Knotenpunkten. Dies führt zur Ausbildung verschiedener Muster, den sogenannten Chladni-Klangfiguren, die von der Frequenz und der Plattengeometrie abhängen.
Für Lehrkräfte bietet dieses Experiment eine anschauliche Demonstration mechanischer Wellenphänomene im Schulunterricht. Für Wissenschaftler und Studierende im Hochschulpraktikum bietet es einen praktischen Aufbau zur Untersuchung von Frequenz, Resonanz, Eigenschwingung, Knotenpunktausbildung und Plattengeometrie.
In unserem Experiment werden die Platten mit einem Vibrationsgenerator angeregt, der mit einem Funktionsgenerator verbunden ist. Dies ermöglicht eine Feineinstellung der Frequenzen und erlaubt es, verschiedene Chladni-Klangfiguren reproduzierbar zu erzeugen.